Sebastian Block am Sa., 11.7.2015

Tanzbarkeit und Poesie – geht das zusammen? Ja, wenn man’s drauf hat, sehr gut sogar! Das zumindest beweist der Berliner Sebastian Block mit seiner Musik, die sich irgendwo zwischen Indie-Pop und Singer/Songwriter-Szene bewegt – oder, wenn man der Einordnung von Radio Fritz vertrauen mag, zwischen Rio Reiser und Kettcar.
Sebastian Block gelingt es wie kaum jemanden anderen, luftig-leichte, gänzlich unverkrampfte Pop-Melodien mit tiefgründigen, sprachgewandten Texten zu verbinden. Musik für Beine und Kopf gleichermaßen – die Seele nicht zu vergessen.


„Wer willst du sein, wenn du niemand mehr bist, wo willst hin, wenn du niemals vergisst“ macht Sebastian Block auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam, was es bedeutet, seine Heimat zu verlieren.

www.sebastianblock.net/

Nikolai Tomás am Fr., 14.8.2015

Nikolai Tomas sings Poems for Laila. Mit seinem brandneuen Album lässt er jetzt nochmal seine Zeit als Frontmann von „Poems for Laila“ Revue passieren und präsentiert höchst gelungene Neuinterpretationen ausgesuchter Highlighttracks aus den ersten drei Alben dieser wegweisenden Formation. So verzaubern seine gänzlich patinafreien Songs nach wie vor mittles zeitloser, harmonischer Schönheit und lyrischer Brillanz, erstrahlen die vornehmlich akustisch raffiniert in Szene gesetzten Nummern in einem neuen bislang unbekannten, intimen Glanz. Dabei erweist sich der ausgewiesene Charismatiker einmal mehr als begnadeter Gesangsinterpret, klingt sein Timbre gereift, überzeugt er – fernab von falschem Pathos und stets ganz eigen – mit intensiven, unmittelbar berührenden Interpretationen.


 

„Ob zurückgelehnter Sprechgesang oder wildes Liebesgeheul, man muss diesem Mann einfach zu Füßen liegen.“
A. Bianca Krause (Die Zeit)

„Manchmal hört man Stimmen. Auf Bühnen oder aus Boxen. Und manche davon sind einfach überirdisch. Nikolai Tomás ist mit solch einem Organ beschenkt. Dazu noch irrsinnig viel Gefühl und Charme, Charisma und Mannsein. Da schreibt Volly Tanner über ihn: „Nikolai Tomás ist Porno in Musik.“
Volly Tanner (Leipziger Zeitung)

www.nikolaitomas.de