Poems For Laila am Fr., 22.7.2016

Poems for Laila, in der Besetzung Nikolai Tomas & Joanna Gemma Auguri sind wieder zurück: Eine trockene Präriegitarre lädt zum letzten Stündlein. Tarantino und Leone sind längst da. Mit der richtigen Frau an der Seite läuft ohnehin alles auf Bonnie & Clyde hinaus.  In der grandiosen Joanna Gemma Auguri findet Mastermind Nikolai Tomás die perfekte Partnerin. Ein herausragender Songwriter ist Tomás seit jeher. Das neue Album „Tiktak“ offenbart künstlerische Reife, eigene Identität und klopft zaghaft – wiewohl mit Berechtigung – an jene Tür, hinter der die Giganten Cohen, Waits, Cave, Walker oder Brel residieren. Dazu volle Möhre Osteuropa-Spirit samt typischer Gefühlsachterbahn und scharfsinnigem Sarkasmus. Den größten Teil der Begleitung erledigt Tomás auf der Gitarre. Auguris Gesang webt darin schattenhafte Fetzen tiefer Nacht ein, umwabert mit voluminöser Akkordeonschmacht. So erschaffen Poems For Laila besondere musikalische Augenblicke und hauen diese in Note wie Zeile.
(Foto: foto-union.de | Text: frei nach Ulf Kubanke / laut.de)

 

TIKTAK – Poems for Laila – official video from Poems for Laila on Vimeo.

„Ob zurückgelehnter Sprechgesang oder wildes Liebesgeheul, man muss diesem Mann einfach zu Füßen liegen.“
A. Bianca Krause (Die Zeit)

„Manchmal hört man Stimmen. Auf Bühnen oder aus Boxen. Und manche davon sind einfach überirdisch. Nikolai Tomás ist mit solch einem Organ beschenkt. Dazu noch irrsinnig viel Gefühl und Charme, Charisma und Mannsein. Da schreibt Volly Tanner über ihn: „Nikolai Tomás ist Porno in Musik.“
Volly Tanner (Leipziger Zeitung)

www.poems-for-laila.de

Hofkonzerte: die Idee

Schon lange tragen wir die Idee mit uns herum: unsere und befreundete Künstler in einem kleinen, privaten und intimen Rahmen unseren Freunden, Bekannten, Fans und Neugierigen zu präsentieren. Im Sommer 2015 ging es los*, 2016 geht’s weiter: ihr seid herzlich eingeladen, mit Freunden den tollen Musikern zu lauschen, Getränke gibt’s natürlich auch, der Eintritt ist frei, los geht’s immer um 20 Uhr. Und bei Regen wird’s vielleicht ein Wohnzimmerkonzert … wir freuen uns!

* 11.07.2015: Sebastian Block  || * 11.08.2015: Apples in Space

Apples in Space am Fr., 14.8.2015

Apples in Space, das sind die Norwegerin Julie Mehlum und der Berliner Phil Haussmann. Nachdem sich die beiden Musiker bei einer Open-Air-Party im Sommer 2010 kennen lernten, reisten sie gemeinsam in die Normandie, spielten mit französischen Musikern zusammen und merkten schnell, dass im gemeinsamen Musizieren ihre Zukunft liegt. In Berlin lebend, hatte das Duo eine kleine Musiker-Rolle in der Kinoproduktion „Hai-Alarm am Müggelsee“ – ein erster Erfolg. In der Folge nahmen sie zwei EPs auf – Element Of Crime-Frontmann Sven Regener produzierte. Nach Auftragsarbeiten für das Berliner Ensemble erschien am 20. Februar 2015 ihr Debüt-Album, produziert von Richard Pappik (Element of Crime): darauf hört man zeitlose Folk-Musik, die ein sehr eigenständiges Songwriting erkennen lässt.

In ihrer Live-Band spielen die Musiker Jonathan Sieweck (Schlagzeug) und Frank Rother (Bass, Lap Steel).


 

http://apples-in-space.com/

Sebastian Block am Sa., 11.7.2015

Tanzbarkeit und Poesie – geht das zusammen? Ja, wenn man’s drauf hat, sehr gut sogar! Das zumindest beweist der Berliner Sebastian Block mit seiner Musik, die sich irgendwo zwischen Indie-Pop und Singer/Songwriter-Szene bewegt – oder, wenn man der Einordnung von Radio Fritz vertrauen mag, zwischen Rio Reiser und Kettcar.
Sebastian Block gelingt es wie kaum jemanden anderen, luftig-leichte, gänzlich unverkrampfte Pop-Melodien mit tiefgründigen, sprachgewandten Texten zu verbinden. Musik für Beine und Kopf gleichermaßen – die Seele nicht zu vergessen.


„Wer willst du sein, wenn du niemand mehr bist, wo willst hin, wenn du niemals vergisst“ macht Sebastian Block auf das Schicksal der Flüchtlinge aufmerksam, was es bedeutet, seine Heimat zu verlieren.

www.sebastianblock.net/

Nikolai Tomás am Fr., 14.8.2015

Nikolai Tomas sings Poems for Laila. Mit seinem brandneuen Album lässt er jetzt nochmal seine Zeit als Frontmann von „Poems for Laila“ Revue passieren und präsentiert höchst gelungene Neuinterpretationen ausgesuchter Highlighttracks aus den ersten drei Alben dieser wegweisenden Formation. So verzaubern seine gänzlich patinafreien Songs nach wie vor mittles zeitloser, harmonischer Schönheit und lyrischer Brillanz, erstrahlen die vornehmlich akustisch raffiniert in Szene gesetzten Nummern in einem neuen bislang unbekannten, intimen Glanz. Dabei erweist sich der ausgewiesene Charismatiker einmal mehr als begnadeter Gesangsinterpret, klingt sein Timbre gereift, überzeugt er – fernab von falschem Pathos und stets ganz eigen – mit intensiven, unmittelbar berührenden Interpretationen.


 

„Ob zurückgelehnter Sprechgesang oder wildes Liebesgeheul, man muss diesem Mann einfach zu Füßen liegen.“
A. Bianca Krause (Die Zeit)

„Manchmal hört man Stimmen. Auf Bühnen oder aus Boxen. Und manche davon sind einfach überirdisch. Nikolai Tomás ist mit solch einem Organ beschenkt. Dazu noch irrsinnig viel Gefühl und Charme, Charisma und Mannsein. Da schreibt Volly Tanner über ihn: „Nikolai Tomás ist Porno in Musik.“
Volly Tanner (Leipziger Zeitung)

www.nikolaitomas.de